Warum Afrika das Christentum braucht
February 7th, 2009Entwicklungshilfe ohne christlichen Glauben und - mehr noch - ohne evangelisierende Mission wird Afrika nicht helfen, so schreibt der britische Journalist Matthew Parris im Magazin “Times”.

Kirche in Namibia
© Ralf Gosch - Fotolia.com
Obwohl Matthew Parris als Atheist lange Zeit den christlich-missionarischen Aspekt von christlichen Entwicklungshilfeprojekten ausblenden wollte, kommt er nun nicht umhin, festzustellen, dass gerade der christliche Glaube eine positive Wirkung auf die afrikanische Gesellschaft hat. Denn die Taten der Entwicklungshilfe lindern zwar die äußere Not, aber die Mentalität der Menschen wird durch die Annahme des christlichen Glaubens transformiert. Während die Haltung der Menschen durch Geister- und vielfältigen Aberglauben meist passiv und gruppenorientiert sei, befreie der christliche Glaube die Menschen zur Eigeninitiative, zur Offenheit und Neugier auf die Welt und zu einem individualistischeren Selbstverständnis.
Ein unbedingt lesenswerter Artikel!
(gefunden via ideaSpektrum 6/2009)
Nachtrag: heute (24.3.2009) in der FAZ: “Das Schicksal Afrikas hängt nicht an einem Gummibeutelchen” - sehr lesenswert! Über die Papst-Afrike-AIDS-Kondome Kontroverse.




