Das philosophische Quartett: Radikalismus
December 27th, 2006“Das philosophische Quartett”, ZDF Sendung vom 29.10.2006
Weltproblem Radikalismus
Ansehen, u n b e d i n g t !
S E H E N S W E R T!

Rüdiger Safranski und Peter Sloterdijk moderieren.
Gäste:
Prof. Dr. Gunnar Heinsohn: Soziologe und Gewaltforscher
Dr. Roger Willemsen: Publizist, Autor, Essayist und TV-Moderator
Zum Ansehen auf folgenden Link klicken:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/4/0,4070,3998532-6-wm_dsl,00.html
Am Anfang noch etwas lau, aber dann gewinnt die Diskussion enorm an Fahrt.
Gunnar Heinsohn: überaus überzeugend. Am Ende redet beinahe nur noch er. Alle andere schweigen staunend und stellen Fragen.
Anstelle den Islam für den Radikalismus verantwortlich zu machen, macht Dr. Heinsohn die Menschen an erster Stelle verantwortlich, die ”angry young men“, die den Islam verwenden um eine ideologische Leerstelle zu füllen: um unter anderem ihr Gewissen zu beruhigung: “Ich bin gut”. Nicht die Religion an sich ist nach Heinsohn die erste Ursache. Sie ist nur Mittel.Â
Genau deshalb ist mir diese These als Erklärung für den Radikalismus überaus sympathisch. Ich habe oft Argumentationen gelesen, welche die Religion des Islam verantwortlich machen, belegt durch einschlägige Koranzitate. Ich finde es aber höchst problematisch, wenn die Religion selbst an erster Stelle verantworlich ist. Dr. Heinsohn bietet eine andere, sehr überzeugende Erklärung. Sehr überlegenswert! Allerdings ist das Szenario, das er für die nächste Zukunft ausmalt, umso bedrückender.
Und meine These dazu: Demokratie + Kapitalismus = Friede
Nachtrag vom 29.01.2008: Blogger “Manfred” schreibt sehr ausführlich und kundig über Heinsohn - unbedingt lesen!






