Easter Bunny Breakdown
April 13th, 2009Hier :-D
Frohe Ostern :-)
ZurĂĽck zur Natur?
December 1st, 2008Während einer Behandlung erzählte mir mein Physiotherapeut letztens, dass sein Neffe Linkshänder sei und dass dessen Eltern ihn daher frei entscheiden lassen würden, mit welcher Hand er Löffel/Gabel/Messer halten möchte.
Ich sagte: aber da gibt es doch Tischregeln, wenn Ihr Neffe nun Gabel rechts und Messer links hält - das geht gegen die Norm der bei uns üblichen Tischmanieren.
Das stimme zwar, gab mein Physiotherapeut zu, aber sein Neffe würde ansonsten ja gegen seine Natur kämpfen müssen.
Bingo! Richtig! Volltreffer!
Genau das ist die Grundlage unserer gesamten Zivilisation!!
Leider fiel mir diese Antwort erst ein, als ich wieder zu Hause war :-)
Change und Change
July 20th, 2008Â
 Hier kann man einen klasse Vortrag (Podcast!) zum Thema “Change” mit dem Titel “Leadership and Choice” von Carly Fiorina anhören, der ex-Chefin von Hewlett Packard, die seit FrĂĽhjahr 2008 John McCain im Wahlkampf unterstĂĽtzt - nicht Barack Obama, dessen Wahlkampfslogan ja “Change” und “Yes, we can” sind.
(Vortrag als MP3 runterladen: hier - runterscrollen bis “Spring 2007 podcasts”, Datum: 2.5.2007, oder im iTunes abonnieren)
Die Kurzfassung ihrer Aussagen zum Thema “change”:
Alle haben Angst. Veränderungen (Change) ängstigen die Menschen, weshalb Menschen sich gegen Veränderungen wehren, unabhänigg davon, ob sie positiv oder negativ sind. Sie möchten den Status Quo aufrechterhalten, weil sie Angst haben. Etwas zu verändern heißt, gegen die mächtige Kraft des Status Quo zu steuern. Dafür braucht es Mut. Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz seiner eigenen Angst zu handeln.
Stimmt, und das konterkariert völlig die Obama-change-Hysterie (anklicken, lohnt sich!), wo alle Obamas inhaltsleeren Ruf nach “change” hinterherfiebern und ihre eigenen Vorstellungen in seinen Aufruf zum “change” hineinprojezieren und Obama ihre jeweilige Welt retten soll.
Frohe Ostern!
March 23rd, 2008
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Original-Osterhase aus dem vom original Osterhasen bei uns fĂĽr meinen Sohn abgegebenen original Osternest. Mein Sohn glaubt mir das natĂĽrlich nicht und findet mich kindisch ;-)
Politisch Inkorrektes ĂĽber Kindererziehung
February 8th, 2008Very, very politically incorrect.
Very, very, very true:
Medved talks about the family that works (MP3)
(mit rechter Maustaste draufklicken und downloaden/speichern, dann anhören, oder mit linker Maustaste anklicken, Download abwarten und gleich anhören)
… sage ich aus eigener, schmerzlicher Erfahrung und Anschauung.
Als ich mir das angehört habe, stiegen mir die Tränen in die Augen. Beinahe jeden Satz sprach mir Michael Medved aus dem Herzen. Er nimmt kein Blatt vor den Mund. Ich weiß nicht, ob es in der deutschen Medienlandschaft solcherlei Aussagen gibt. Ich glaube nicht. Unbedingt hörenswert.
Salomonisch
February 7th, 2008Romney gibt auf. SCHADE! Ich habe mitgefiebert.
Nach der ersten Enttäuschung (aufgeben? AUFGEBEN???) habe ich entdeckt, dass seine Gründe sehr nobel sind.
Er ist eben doch der richtige Kandidat.
Na ja, vielleicht klappts beim nächsten Mal.
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US-Wahlomaten (update)
January 30th, 2008Im vorigen Post schrieb ich “Aus den Leser-Umfragen der Online-Ausgabe der Welt (Welt.de) - kann man klar ablesen, dass fĂĽr die meisten Deutschen ein kĂĽnftiger US-Präsident jenseits von Hillary Clinton und Barack Obama absolut undenkbar ist, einfach auĂźerhalb jeder Vorstellungskraft.”
Hier ein aktueller Beleg aus der Welt:
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Meine Stimme fĂĽr Romney (Giuliani scheidet ja ab sofort aus) ist hier schon dabei :-)
Update 31.01.2008
Nun ĂĽber 5000 Teilnehmer bei der Umfrage auf “Welt.de”, einer mittig-leicht-rechts angesiedelten Zeitung:

Man könnte auch behaupten: diese Umfrage ist im Ergebnis ein Abbild der einseiten Darstellung der US-Politik(er) in unseren Medien in Deutschland.
Update: NBFS hat das Theme auch aufgegriffen … hier lesen.
US-Wahlomaten
January 17th, 2008Via FdoG!
Bei ABCnews kam bei mir heraus:

Und bei der niederländischen Volkskrant, englische Version:

Aus den Leser-Umfragen der Online-Ausgabe der Welt (Welt.de) - kann man klar ablesen, dass fĂĽr die meisten Deutschen ein kĂĽnftiger US-Präsident jenseits von Hillary Clinton und Barack Obama absolut undenkbar ist, einfach auĂźerhalb jeder Vorstellungskraft. Deshalb sind auf Welt.de die Ergebnisse von Umfragen wie “Wer glauben Sie, wird nächster US-Präsident(in)?” immer in etwa so verteilt: Clinton (Dem) 39 %, Obama (Dem) 41 %, Giuliani (Rep) 7 %, Romney (Rep) 4 %, Mc Cain (Rep) 5 %, Huckabee (Rep) 2 % usw. ….
Hahahahaha wir werden sehen! Ich tippe auf Mitt Romney.
Wer mein persönlicher Kandidat ist … darĂĽber bin ich unsicher … wohl am ehesten Romney oder Giuliani, wobei meine Sympathie eher Romney gilt. Könnte ich bei der Vorwahl mitwählen, wĂĽrde ich aber vermutlich eher Giuliani wählen, der mir pragmatischer erscheint. AuĂźerdem könnte ich mir vorstellen, dass fĂĽr die Europäer Giuliani eher ein Sympathieträger ist, als Romney. Giuliani kommt menschlicher und praktischer rĂĽber, Romney ist so perfekt, sieht noch dazu gut aus, hat ein absolut konservatives, unbeflecktes Privatleben, ist religiös, ist ein sehr erfolgreicher Unternehmer und Millionär, ich glaube, den Grad dieser Perfektion könnten die Europäer nicht ertragen. Erst retten uns die Amis vor den Nazis, dann vor dem Kommunismus, dann fängt Bush an, den nahen Osten zu demokratisieren, macht es damit Frauen in Afghanistan möglich, in die Schule zu gehen und beseitigt einen brandgefährlichen Diktator und Massenmörder … und jetzt ein smarter, perfekter Romney -  das wäre einfach zuviel fĂĽr die Europäer, insbesondere fĂĽr die Deutschen. Giuliani hat wenigstens eine Scheidung hinter sich (oder zwei?) und findet, dass man Abtreibungen nicht gesetzlich verbieten soll - wenigsten das, wenigstens ein paar Gemeinsamkeiten!
Staatlich kontrollierte Sonnenbräune
January 12th, 2008Eben war ich im Sonnenstudio. Seit ĂĽber einem Jahr war ich nicht mehr dort.
Aber alles war anders.

© Dragan Trifunovic - Fotolia.com
Der Apparat, an dem ich früher die mit Geld aufgeladene Karte einschob um zu bezahlen, war weg. Statt dessen stand ein Touchscreen auf einer Theke, hinter welcher ein sonnengebräunter Mann mittleren Alters stand. Neben dem Touchscreen stand ein Tablett mit modern designten Augenschutzbrillen und ein Gerät zum Einscannen von Fingerabdrücken.
„Die kĂĽnftige Gesetzeslage schreibt es vor, dass ab sofort immer Personal anwesend ist“ klärte mich der Mann hinter der Theke auf. „Wir mĂĽssen nach den neuen Regelungen beraten, aufklären und die Kunden mĂĽssen sich die Sonnenzeit freischalten lassen. Wir dĂĽrfen auch nur noch Kunden ab 18 zulassen und sind verpflichtet, auf die Gesundheit unserer Kunden acht zu geben. Es gibt jetzt sogar Regelungen zum Reinigen der Sonnengeräte. Wir haben ein völlig neues Desinfektionsmittel anschaffen mĂĽssen und mĂĽssen jetzt eine Einwirkzeit von mindestens 30 Sekunden beachten. Zu diesem Zweck gibt es diese Reinigungsuhr” – er zeigte mir eine kleine elektronische Uhr, die hinter jeder KabinentĂĽr angebracht war.
„Das ist ja irre!“ rief ich staunend. „Schadet Ihnen das nicht? Das Dauerpersonal verursacht doch enorme Zusatzkosten, und die Umrüstung und all das …“
„Wir sind jetzt zertifiziert“, sagte der Sonnenstudioberater und wies auf 5 dekorativ aufgehängte Urkunden an einer Wand. „Viele andere Solarien, die nicht umrüsten wollen oder können, müssen schließen. Die ganzen Solarien in den Schwimmbädern oder Fitness-Centern … bis August ist noch Zeit aber dann… alle, die sich nicht zertifizieren lassen und umrüsten werden zumachen.“
Ich ließ mir den Restbetrag meiner alten Plastikkarte in das neue System umbuchen. Der Sonnenbräunungsberater blickte abschätzend auf meine blond und blauäugige Winterblässe und ich gab zu, diesen Winter noch gar nicht gesonnt zu haben.
„Sie gehen jetzt in Kabine 3 und ich schalte Ihnen 5 Minuten Besonnung frei.“
„Ich will aber 10 Minuten“, trotzte ich unvernünftig.
„Dürfen Sie nicht!“ triumphierte der staatlich verordnete Sonnenbräunungsberater.
Er erklärte mir, dass das Immunsystem bei Erstbesonnung auf Null gehen würde, „wussten wir vorher auch nicht! Aber jetzt, durch die Zertifizierung…“ dann müsse man 2 Tage Pause einlegen und erst am dritten Tag, „am Dienstag also“, dürfe man sich wieder sonnen. „Da schalte ich Ihnen dann 8 Minuten frei“ versprach er großzügig.
Ich ging zur Kabine und er reichte mir noch eine der modern designten Sonnenstudioschutzbrillen hinterher. „Ist jetzt auch vorgeschrieben!“
Zugegeben hatte ich meine eigene frĂĽher meist nicht dabei gehabt. Wie gut, dass der Staat mitdenkt!
Ich legte mich mit der staatlich vorgeschriebenen Schutzbrille auf die Sonnenliege, schaltete heimlich den Gesichtsbräuner auf Stufe 3 und nicht auf die vom Berater vorgegebene Stufe 2, drückte auf den Start-Knopf, durfte staatlich genehmigte 5 Minuten lang Melanin und Vitamin D produzieren und fühlte mich sehr unangenehm beschützt.
Hier noch die Gesetzesgrundlage: http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ugb4_strahlung.pdf
Und hier die BegrĂĽndung: http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ugb4_strahlung_begruendung.pdf
siehe auch http://www.solariumforum.de/wbb2/search.php?searchid=21771&sid=dd5d51a5ad6a67dfecaa2865227b2ef8Â




